Zur Allgemeinen Situation

Die Trendwende im Bereich Integration wird immer deutlicher sichtbar. Die Politik unternimmt in allen Gliederungen vom Bund bis zu den Kommunen unter Einbindung von Organisationen, die in diesem Arbeitsfeld arbeiten, große Anstrengungen. In allen Parteien hat sich die Einsicht durchgesetzt, die schon da waren die bleiben auch und die noch kommen und die wir für einen stabilen Wohlstand in der Gesellschaft brauchen, diese Mitbürger müssen vom Kleinkindalter an intensiver bei der Integration in die Mehrheitsgesellschaft unterstützt werden.

Allmählich akzeptiert auch die Mehrheitsgellschaft, dass wir zu einer Einwanderungsgesellschaft werden und ist, wenn auch meist nicht zugegeben froh, dass wie 2012 fast 500.000 meist junge Menschen in Deutschland eingewandert sind, Kinder haben und mehr Kinder als sie selbst bekommen.

Anders als noch vor wenigen Jahren hat sich auch die Medienberichterstattung verändert. Nicht nur Ehrenmorde, Gewalt in der Familie, fehlende Bereitschaft zur Integration und andere die Unterschiede zur Mehrheitsgesellschaft betonende Themen beherrschen die Schlagzeigen in den Zeitungen und Zeitschriften, in den Nachrichten und Magazinen von Rundfunk und Fernsehen. Es wird mehr und mehr differenzierend zwischen Muslimen und Islamisten klar unterscheidend berichtet. Wir bekommen, wenn wir wollen, viele Hintergrundinformationen zu den Ursprungskulturen und zur Religion des Islam, seine Gebote bis hin zur Prägung des Alltags im Zusammenleben mit Menschen.

Die älteren Mitbürger, die das Ende des dritten Reichs unter Hitler erlebt haben, erinnern sich vielleicht noch an die Millionen „Flüchtlinge“, die damals nach Flucht aus den Ländern des sogenannten großdeutschen Reichs in den „Westen“ geflohen sind. Ohne Habe mussten siefür sich und ihre Kinder bei Null anfangen und haben mit harter Arbeit unter Entbehrungen die Basis für den Wohlstand der Bundesrepublik Deutschland erarbeitet. Aber nicht allein. Ohne die Gastarbeiter aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Spanien und Italien und die große Zahl von muslimischen Türken wäre das nicht gelungen.

Von daher können wir froh sein, wenn weiter Menschen aus anderen Ländern Deutschland als neue Heimat wählen, mit ihrer Kultur und auch ihrer Religion zur Vielfalt beitragen und unser Land als Mitbürger tragen.